Mittwoch, 4. September 2013

Untot-Sie sind zurück und hungrig - Kirsty McKay








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Der Inhalt:


Na toll! Eine Glatze, eine Narbe und 6 Wochen Koma. Als Bobby erwacht, ist bereits ganz Schottland zombifiziert und zur Sperrzone erklärt worden. Ausgerechnet in einem schottischen Krankenhaus festzusitzen, ist also eher ungünstig. Dass auch Alice und Pete dort untergebracht sind, ist zumindest eine gute Nachricht. Doch wo steckt Smitty? Und wieso hat Bobbys Mutter, die angeblich tot sein soll, verschlüsselte Nachrichten auf dem Handy hinterlassen? Die ungleichen Freunde müssen schnellstens hier weg. Denn die Untoten sind lernfähig und hungrig und verdammt gefährlich. Und sie sind nicht die Einzigen, die ihnen hinterher jagen …


Meine Meinung:

Der zweite Teil setzt genau da an, wo der erste einen im Dunkeln zurück gelassen hat. Grade der Zombiemeute entkommen, landeten sie in einem Bus und wiegten sich in Sicherheit, bis sie die leeren Saftpackungen fanden... Wie sollte es in einer Zombiegeschichte auch anders sein? ;)

Jetzt erfahren wir, dass sie kurz darauf einen Unfall mit dem Bus hatten und wachen mit Bobby im Krankenhaus auf. Die Situation mag dem ein oder anderen eventuell bekannt vorkommen... ;D

Die Geschichte nimmt recht schnell an Fahrt auf, weil auch der erste Zombieangriff nicht lange auf sich warten lässt. Der Unterschied zum ersten Teil ist dabei, dass man hier direkt in einem klassischen Zombie-Survival steckt. War der erste Teil so ein bisschen Vorgeplänkel, so ist man im zweiten Teil mitten drin! Die permamente Bedrohung durch die Zombies ist dabei gut zu spüren, und viel Zeit zum Durchatmen bekommt man auch nicht. Dadurch fand ich den zweiten Teil ähnlich spannend wie den ersten! Grade die Tatsache, dass die Geschichte keine wirklichen Längen hatte, sondern nach und nach immer mehr erklärt/aufgeklärt wird und man immer mit auf der Hut und misstrauisch ist/bleibt, ist man in der Geschichte wirklich gefangen.
Schön finde auch, dass man nicht nur die Zombies, sondern auch die Drahtzieher hinter dem Virus als deutlicheres Feindbild hat, weil sie auch permanent versuchen die Hauptfiguren zu fangen.

DIe Charaktere sind größtenteils die Selben wie im ersten Band. Wie gewöhnt wird die Geschichte aus Bobbys Sicht erzählt, und hat damit die ganze Zeit über einen leicht sarkastischen/ironischen Unterton, was mir sehr gut gefallen hat! Grade auch weil sie eben nicht die perfekte Heldin ist, sondern sich gerne auch mal auf die Nase legt oder in Fettnäpfchen tritt find ich sie klasse! Auch die gewohnte Dynamik aus dem ersten Teil ist wieder zu spüren, durch einen neuen Charakter wunderbar ergänzt, bei dem man aber immer wieder zweifelt, ob man ihm trauen kann oder nicht.

Einen großen Unterschied gibt es aber auf jeden Fall, und das ist der Ekelfaktor. Im ersten Band haben sie sich noch gut zurückgehalten, wie ich finde, dafür hat die Autorin diesmal richtig zugeschlagen. Augen die nur noch am Sehnerv hängen, explodierende Zombiekühe, die ihre Gedärme fröhlich verteilen... also in dem Buch fand ich das jetzt nicht unpassend, aber wenn ich das selbe in einem Film gesehen hätte, wär ich wahrscheinlich an meine Grenzen gestoßen. :D

Alles in Allem hat mir das Buch recht gut gefallen! Der Stil ist schön flüßig und leicht, wie es in ein Jugendbuch gehört und dadurch das es aus Bobbys Sicht erzählt wird, auch ziemlich sarkastisch und selbstironisch. Natürlich sollte man beachten, dass es eion Zombie-Survival-Buch ist, also wer Probleme mit viel Blut und Zombies hat, der ist hier falsch, den das Buch ist schon recht blutig geworden! ;)
Im Vergleich würde ich sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat, weil es mich einfach mehr gepackt hat, aber gefallen hat es mir auch recht gut und es hat mich auch gut unterhalten, und das ist schließlich das Wichtigste! :)















Eckdaten:
Verlag: Chicken House
Veröffentlichung: August 2013
Originaltitel: Unfed
Seiten: 416, Paperback
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